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29. Januar 2026
Tool Updatevon Claudius Neidig

Miro Prototypes Januar 2026: Bessere AI-Ergebnisse, Figma-Export & 600+ neue Icons

Miro Prototypes erhält wichtige Updates für schnelleres Iterieren: Verbesserte AI-Modelle für bessere Layouts, nahtloser Figma-Export als editierbare SVGs, Connector-Kontrolle für fokussiertes Arbeiten, 600+ neue Icons und präzise Pixel-Kontrollen im Focus Mode.

AI Updates: Höhere Qualität von Anfang an

Miro hat die Modelle hinter der AI-Prototyp-Erstellung deutlich verbessert. Die neuen AI-Versionen liefern von Beginn an stärkere Layouts, sauberere Strukturen und konsistentere Visuals – das bedeutet weniger Nacharbeit und schnelleres Vorankommen im Designprozess.

Die verbesserten Modelle verstehen Design-Intentionen besser und erzeugen Prototypen, die näher an professionellen Standards sind. Statt grobe Entwürfe zu erstellen, die später komplett überarbeitet werden müssen, erhältst du jetzt solide Ausgangspunkte, die nur noch Feinschliff brauchen.

Das spart Teams massive Zeit: Der Sprung vom initialen Konzept zu einem präsentablen Prototyp ist deutlich kürzer geworden. Die AI versteht Spacing, Hierarchien und visuelle Konsistenz besser und produziert Ergebnisse, die sich anfühlen, als hätte ein erfahrener Designer daran gearbeitet.



Copy to Figma: Nahtloser Übergang zum Feinschliff

Einer der größten Pain Points bei Prototyping-Tools war immer der Übergang zu High-Fidelity-Designs. Miro löst das elegant: Du kannst jetzt Prototypen als editierbare SVGs direkt nach Figma kopieren. Layout und Struktur bleiben dabei vollständig erhalten.

Das bedeutet: Du prototypest schnell in Miro, um Ideen zu validieren und Flows zu testen, und wenn du bereit bist für den Feinschliff, wechselst du nahtlos zu Figma. Kein manuelles Nachbauen, keine verlorenen Design-Decisions, keine Diskrepanz zwischen Prototyp und finalem Design.

Der Workflow ist simpel: Copy in Miro, Paste in Figma, und du hast ein voll editierbares Design, das du mit Figmas mächtigen Tools verfeinern kannst. Die perfekte Arbeitsteilung zwischen Rapid Prototyping und Design Refinement.



Connector-Kontrolle: Fokus auf das Wesentliche

Miro führt die Möglichkeit ein, Connectors zwischen Screens ein- und auszublenden. Das klingt simpel, macht aber einen riesigen Unterschied je nachdem, was du gerade machst.

Wenn du den gesamten Flow reviewst oder Stakeholdern die User Journey zeigst, brauchst du die Connectors, um zu verstehen, wie Screens zusammenhängen. Beim Editieren oder Präsentieren einzelner Screens lenken sie jedoch nur ab. Jetzt kannst du mit einem Klick zwischen beiden Modi wechseln.

Das macht das Arbeiten mit Prototypen deutlich fokussierter. Du siehst genau das, was du in diesem Moment brauchst – nichts mehr, nichts weniger. Das reduziert kognitive Last und macht sowohl das Designen als auch das Präsentieren effizienter.



Prototyping Library: 600+ neue Icons und erweiterte Komponenten

Die Prototyping Library wurde massiv erweitert. Über 600 neue Icons und fortgeschrittene Komponenten ermöglichen es dir, Interfaces mit deutlich höherer Fidelity zu bauen, ohne auf externe Asset-Libraries angewiesen zu sein.

Die neuen Icons decken praktisch jeden Use Case ab: Navigation, Actions, Status-Indications, Social Features, E-Commerce und mehr. Die Komponenten sind für höhere Fidelity designed und bringen Details mit, die Prototypen realistischer und überzeugender machen.

Das bedeutet: Du kannst Prototypen erstellen, die sich und aussehen wie echte Products, ohne dass du Zeit damit verbringen musst, Assets zusammenzusuchen oder selbst zu erstellen. Alles, was du brauchst, ist direkt in Miro verfügbar und konsistent gestyled.



Präzise Pixel-Kontrollen im Focus Mode

Für Detail-orientierte Designer gibt es jetzt exakte Pixel-Kontrollen im Focus Mode. Du kannst Width und Height mit präzisen Werten setzen, um Layouts perfekt auszurichten und Konsistenz über Screens hinweg sicherzustellen.

Das ist besonders wichtig, wenn du responsive Layouts testest oder sicherstellen willst, dass Elemente exakt die richtigen Dimensionen haben. Kein "ungefähr richtig" mehr, sondern pixel-perfect Kontrolle, wenn du sie brauchst.

Die Kombination aus schnellem, freiem Sketching und präziser Kontrolle macht Miro Prototypes zu einem Tool, das sowohl für Early-Stage-Exploration als auch für detailliertes Design funktioniert.



Fazit: Schneller iterieren, ohne Momentum zu verlieren

Die Updates zeigen Miros klaren Fokus: Teams sollen schnell zu guten Ergebnissen kommen und beim Iterieren den Flow behalten. Von besserer AI über nahtlose Figma-Integration bis hin zu erweiterten Assets – jedes Feature reduziert Fricktion und beschleunigt den Designprozess.

Besonders clever ist die Balance zwischen Geschwindigkeit und Qualität. Miro macht es einfach, schnell zu prototypen, ohne dass die Ergebnisse nach "Quick and Dirty" aussehen. Die Tools sind da, wenn du Präzision brauchst, zwingen dich aber nicht dazu, jedes Detail von Anfang an perfekt zu machen.